URKUNDE 237 (25. April 767 — Reg. 139) Schenkung des Walafrid in demselben Dorf im 15. Regierungsjahre des Königs Pippin, unseres Herrn, unter Abt Gundeland In Christi Namen am 25. April. Ich, Walafrid, übereigne im Hinblick auf Gott durch diese Schenkungsurkunde dem hochheiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Kloster Lauresham (Lorsch) ruht, mein Besitztum in Basinsheim (Bensheim a. d. Bergstr.), nämlich vier Joch Ackerland. Es wird auf einer Seite von der Liegenschaft des Riphwin (Bruders von Stal), auf der anderen von jener des Vulfik begrenzt. Ich übergebe und übertrage im Namen Gottes mein Eigentum ganz und ungeschmälert vom heutigen Tage an aus meinem Besitzrecht in das Eigentums- und Herrenrecht des vorgenannten Märtyrers zu ewigem Besitztum. Wenn aber künftig einer, was ich zwar keineswegs glaube — und das übrige wie oben. — Geschehen im Kloster La.w(esham = Lorsch) in öffentlicher Versammlung. Tag und Zeit wie oben. Handzeichen von Walafrid, seinem Sohne Sigefrid und Riphwin. Ich, Samuel, war der Schreiber.
Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de