URKUNDE 2337 (20. April 835 - Reg. 3275) Schenkung des Guichat in Dürrmenz unter König Ludwig und Abt Adalung In Christi Namen, am 20. April im 22. Jahr (835) des Königs (Kaisers) Ludwig (des frommen). Ich, Guichat (Wichartf), beabsichtige eine Zuwendung an den heiligen Märtyrer Nfazarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, in dem der ehrwürdige Adelung als Abt waltet. Ich schenke in pago Encingowe (im Enzgau), im Dorf Dorminca (Dürrmenz so. Maulbronn ö. Karlsruhe) eine aus Stein erbaute Kirche mit zwei vergoldeten Reliquienschreinen, ferner einen Lettner (Lesepult), ein Meßbuch, ein Priestergewand, zwei Glocken, eine Herrenhofreite mit einem im Untergeschoß aus Steinen gefügten und mit einem aus Holz gezimmerten Haus, sowie einen Bauernhof mit seinen Bauten. Ich schenke außerdem eine Mühle am Fluß Enzin (Enz, linker Neckar-Nebenfluß), einen Weingarten, eine weitere Herrenhube und sieben andere Hörigenhuben. Ich übergebe endlich alle zu der erwähnten Kirche gehörigen Güter in Lotmarse (Lomersheim w. Vaihingen/Enz nw. Stuttgart), 110 Gladebach (Groß-Glattbach sw. Vüihingen) und Nessenbrunnen (Oschelbronn ö. Pforzheim nw. Stuttgart), eine Hube in Audense (ötisheim so. Maulbronn ö. Karlsruhe) und 52 Leibeigene. Die Schenkung ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen in monasterio ].a.ui(ishamensi == im Lorscher Kloster). Zeit wie oben.
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