URKUNDE 2311 (12. Juni 804 — Reg. 2808) Schenkung des Manigolt unter Abt Richbodo und König Karl Im Namen Gottes nehme ich, Manigolt, zu meinem Seelenheil eine Schenkung vor. Sie soll dem heiligen Märtyrer ~N(azctrws) zukommen, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, in dem der ehrwürdige Richbodo als Abt waltet. Die Schenkung soll nach meinem Willen für ewige Zeiten bestimmt sein und ist, wie ich beurkunde, ganz freiwillig vorgenommen worden. Ich schenke in pago Creichgowe (im Kraichgau), im Dorf Radincheim (Rettigheim s. Wiesloch s. Heidelberg), alles, was ich bisher an Feldern, Wiesen, Wäldern und Gewässern besessen habe. Mit Wirkung vom gegenwärtigen Tag schenke, übergebe und übertrage ich dies alles im Namen Gottes und gemäß nachstehender Fertigung als Eigentum für ewige Zeiten. Geschehen in monasterio ].a.urish(amensi == im Lorscher Kloster) am 12. Juni im 36. Jahr (804) des Königs Karl.
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