Urkunde 224 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 224 (20. Februar 807 — Reg. 2953) Schenkung des Hildibald in Bettenheim im 39. Regierungsjahre Karls des Großen, unseres Herrschers, unter Abt Adalung Ich, Hildibald, mache in Christi Namen und zum Seelenheile der Folcniu und ihres Mannes Wihing eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Kloster Lauresham (Lorsch) ruht. Ich schenke das, was Folcniu selbst als rechtmäßige Besitzerin mir übergeben hat, nämlich alles das, was sie im Dorfe Bettenheim (Wüstung um Zwingenberg?) zu eigen hatte, und zwar Hofreiten, Äcker, Wiesen, Felder, Weiden, Wege, Wälder, stehende und fließende Gewässer. Alles und in allen seinen Teilen übergebe und übertrage ich von heute an — und das übrige alles wie oben — bis: geschehen im Kloster La-u^esham =Lorsch) am 20. Februar (807). Handzeichen des Hildibald, der diese Schenkung tätigte. Handzeichen von Graf Ruotpert (7/., Rupertiner, Gaugraf im Oberrheingau). Handzeichen der (Zeugen) Wigehrad, Lorenzo, Erich, Adelhard, Enzo, Bureman, Ruothwig, Erberhard, Engilbert, Bernkar und Ruothard, Bilihelm. 40


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