Urkunde 219 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 219 (10. April 837 — Reg. 3288) Schenkung des Batdagis in demselben Dorf, gemacht im 24. Regierungsjahre des Kaisers Ludwig des Frommen, unter Abt Adalung Ich, Batdagis, schenke im Namen Gottes und zum Seelenheile von mir und meinem Herrn, dem Grafen (vom Oberrheingau) Guntram (77. oder III., Rupertiner) dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Kloster La.ur(esham = Lorsch) ruht, mein Eigentum im Dorfe Phungestat (Pfungstadt sw. Darmstadt), und zwar zwei Hüben. Diese hat mir der schon genannte Gunttram als rechtmäßiger Besitzer in Gegenwart achtbarer Zeugen übergeben. Diese (beiden Hüben) und all ihr gesetzliches Zubehör, nämlich Hofreiten, Äcker, Wiesen, Weiden, Wege, Wälder, Wasseransammlungen und Wasserläufe, alles in allem, übergebe und übertrage ich in das Recht und unter die Herrschaft des Hl. Nazarius — und das übrige wie oben — bis: Gestehen im Kloster La.w(esham = Lorsch) am 10. April (837). Handzeichen des Badagis, der diese Schenkung machte. Handzeichen der (Zeugen) Graf Ruotpert, Ratfrid, Ekkehard, Engilhelm, Ering, Ridand Altbert, Erkenbert, und Ruoding, Herirad, Meginold. Ruotpert, Eigelward, Altwin hat (das) geschrieben.


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