Urkunde 2183 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2183 (1. Januar 852 — Reg. 3364) Tausch des Albert in demselben Dorf unter Abt Samuel und König Ludwig In Christi Namen wurde zwischen dem ehrwürdigen Bischof Samuel, dem Abt des Klosters zum Hl. 'N(azari^^s) in La.ur(esham = Lorsch) und einem gewissen Freien namens Albert die Obereinkunft getroffen, Eigengüter unter sich auszutauschen. Demzufolge gab der oben bezeichnete Abt dem vorgenannten Herrn in pago Kreickowe (im Kraichgau), im Dorf Menzingen (ö. Bruchsal) eine Hube, 60 Morgen Land und Wiesen mit einem Ertrag von sechs Fuder Heu. Als Gegenwert gab der erwähnte (Albert) im nämlichen Gau, im Dorf Burbah (Bauerbach nö. Breiten ö. Karlsruhe) zwei Hüben und 110 Morgen Land, ferner in Enzingowe (im Enzgau), im Dorf Turmenza (Dürrmenz so. Maulbronn ö. Karlsruhe) eine Hube, 50 Morgen (Ackerland), Wiesen zu sechs Fuder Heu und alles, was noch an Waldungen zu der Hube gehört. Urkund dessen untenstehende Fertigung. Geschehen in monasterio \.a.ur(ishamensi == im Lorscher Kloster) am l. Januar im 12. Jahr (852) des Königs Ludwig (des Deutschen).


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