URKUNDE 217 (27. Juni 829 — Reg. 3240) Schenkung des Uodilhoh im gleichen Dorf, gewährt im 16. Regierungsjahre des Kaisers Ludwig des Frommen, unter Abt Adalung Ich, Uodilhoh, schenke in Gottes Namen und zum Heile meiner Seele dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius meinen Güterbesitz in pago rinensi (im Oberrheingau), und zwar in Phungstetero marcha (in der Pfungstädter Gemarkung sw. Darmstadt), nämlich ein Rodland, welches Geroldeshusa (Geroldshausen, Wüstung s. Hähnlein n. Lorsch) genannt wird. Es wird auf der östlichen Seite von der (unbekannten) örtlichkeit Ginnesloch (so. Hähnlein) begrenzt, südlich vom Jurbruoch (Bruch, Ried am Winkelbach n. Rodau); westlich reicht es bis zur Steinfurt (Furt im Wmkelbach in der Steinfurtau = Steinfurtowa) und nördlich bis zum Rodland des Engilhelm (s. Hähnlein). Ich schenke weiter alle Gebäulichkeiten, welche in jenem Orte errichtet sind, nämlich Herrenhaus, Scheune, Hof und die übrigen Bauten, alles und in allen seinen Teilen, in unversehrter Gesamtheit. Vom gegenwärtigen Tage an übergebe und übertrage ich — und das übrige (wie oben) — bis: Geschehen am 27. Juni (829). Handzeichen des Uodilhoh, der diese Schenkung machte. Handzeichen von Richelm, Happo, Wolfrid, Lüthelm, Bernhard, Meginbert, Cilward, Thiotad und Lütnand, Udo. Ruotman,
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