Urkunde 215 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 215 (17. Juni 792 — Reg. 2381) Schenkung von Zeizo und Ima im gleichen Dorf, festgelegt im 24. Regierungsjahre Karls des Großen, unseres Herrn und Kaisers (richtig; Königs), unter Abt Ridibod Wir, Zeizo und Ima, schenken zu gleichen Teilen in Gottes Namen dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius — und so weiter — bis: mein Besitztum in pago rinensi (im Oberrheingau), in der phungestetero marcha (Pfungstädter Gemarkung sw. Darmstadt), zur Seelenruhe meines Bruders Lütger, und zwar zwei Hüben und eine und eine halbe Hofreite samt Zubehör, wie Feld, Wiese, Weide und Wald. Ausgenommen bleibt ein Stück Rodland. Außerdem übergeben und übertragen wir drei Leibeigene, nämlich Magwar, Lintwar und Heilmunt als ewiges Besitztum — und das übrige wie oben — bis: . . . er bezahle als Buße drei Unzen Gold und vier Pfund Silber. Geschehen im Kloster La.w(esham = Lorsch) 35 am 17. Juni (792). Handzeichen von Zeizo, seiner Gattin Ima und seinem Bruder Lütger, welche diese Schenkung gemacht haben. Handzeichen der (Zeugen) Walech, Othger, Giselhelm, Willihelm, Berethhelm, Ripwin und Sigefrid, Herirat, Bernher. Duodo, Buobo, Ich, Reginbert, habe dies geschrieben.


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