Urkunde 2138 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2138 (21. Januar 770 — Reg. 471) Schenkung der Gerhilt in demselben Dorf unter Abt Gundeland und König Karl Im Namen Gottes und zu meinem Seelenheil will ich, Gerhilt, ein gutes Werk verrichten. Daher wende ich dem heiligen Märtyrer ~N(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht, eine Gabe zu. Nach meinem Willen soll die Schenkung für alle Zeiten in Kraft bleiben, und ich versichere, daß sie vollkommen freiwillig gemacht wurde. Ich übergebe alles, was ich in pago spirensi (im Speyergau), in der Scurheimer marca (Gemarkung Schauernheim sw. Ludwigshafen/R.) an Ackern, Gebäuden und Wiesen besitze, nämlich 26 Joch an Ackerland und Wiesland mit einem Ertrage von zehn Fuder Heu. In diesem Sinne erfolgte feierliches Handgelöbnis. Geschehen in monasterio la.uiish(amensi = im Lorscher Kloster) am 21. Januar im 2. Jahr (770,) des Königs Karl.


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