URKUNDE 2133 (29. Juni 789 — Reg. 2118) Schenkung der Rutbirg im nämlichen Dorf unter König Karl und Abt Richbod In Christi Namen, am 29. Juni im 21. Jahr (789) des Königs Karl. Zum Heile meiner Seele entbiete ich, Rutbirg, dem heiligen Märtyrer ^(azarius) eine Gabe. Sein Leib ruht im Lorscher Kloster, das vom ehrwürdigen Abt Richbodo verwaltet wird. Die Zuwendung soll, wie ich wünsche, immerdar erhalten bleiben, und ich stelle fest, daß ausschließlich mein freier Wille bestimmend war. Ich schenke als ewiges Eigentum in pago spircnsi (im Speyer-gau), in der Scurheimer marca (Gemarkung Schauemheim sw. Ludwigshafen/R.) sechs Joch Ackerland. Urkund dessen nachstehende Fertigung. Geschehen in monasterio la.utisti(amensi = im Lorscher Kloster). Zeit wie oben.
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