Urkunde 2124 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2124 (12. Januar 769 — Reg. 374) Schenkung des Maginold in der Böchinger Gemarkung unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 12. Januar im l. Jahr (769) des Königs Karl, übereigne ich, Maginolt, zu meinem Seelenheil ein Geschenk an den heiligen Märtyrer 'N(azarit^s). Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster, in dem der ehrwürdige Gundeland die Abtwürde innehat. Ich bestimme, daß meine Spende für alle Ewigkeit gültig bleiben soll und bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem ich sie gegeben habe. Ich schenke in pago spirensi (im Speyergau), in der Buchinheimer marca (Gemarkung Böchingen nw. Landau/P.) am Heinbach (Hambach) eine Hofreite mit darauf errichtetem Haus, einen Weinberg, das halbe Eigentumsrecht an an einer Mühle, eine Wiese und vier Joch Ackerland. Geschlossen und gefertigt. Geschehen in monasterio \a.wis\i(amensi == im Lorscher Kloster). Zeit wie oben.


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