URKUNDE 211 (13. März 799 — Reg. 2659) Schenkung des Hugimund in Herolfsheim im 31. Jahre Karls des Großen, unseres Herrschers, unter Abt Ridibod In Christi Namen mache ich, Hugimund, am 13. März (799) zu meinem Seelenheile dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib in dem in pago rinensi (im Oberrhein-gau) gelegenen Kloster Lauresham (Lorsch) ruht, eine Vergabung. Ich schenke meine Güter in Herulfesheim (abgegangene Ortschaft Herolfsheim w. Erfelden w. Darmstadt) und in Leheim (Leeheim ö. Oppenheim/R.), und zwar drei Hofreiten, 60 Joch Ackerland und überhaupt alles das, was ich dort besitze, nämlich Felder, Wiesen, Weiden, Wege, Wälder, stehende und fließende Gewässer, kurz alles und in allen seinen Teilen, auch die Leibeigenen Gerlach, seine Frau Munihilt und ein Kind, Reginhilt und ihre fünf Kinder, Theodolf, Wolf, Gerswint und ihre drei Kinder, Ruothilt, Atta und drei Kinder Gerdrud, — und alles das, was sie in ihrem Gebrauch haben. Ausgenommen sind drei Hofreiten. Alles andere in unverminderter Gesamtheit, große und kleine, bewegliche und unbewegliche Habe, übergebe und übertrage ich vom gegenwärtigen Tage an aus meinem gesetzlichen Besitz in das Eigentumsrecht und unter die Herrschaft des Hl. Nazarius — und das übrige (wie oben) — bis: Geschehen im Kloster i.a.ur(esham = Lorsch) zur oben angegebenen Zeit. Namenszeichen des Geistlichen Hugimund, der diese Schenkung machte. Handzeichen der (Zeugen) Fricko, Gerwin, Bernher und Ruoding, Uodilhelm, Thindo. Filwola, Adolo, Saleman, Willo, Geschrieben von mir, Reginbert. 33
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