Urkunde 2099 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2099 (17. Juni 776 — Reg. 1286) Schenkung des Alaaolf im nämlichen Weiler unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, a.m 17, Juni im 8. Jahr (776) des Königs Karl. Ich, Alaolf, reiche zu meinem Seelenheile dem heiligen Märtyrer 'N(azartu.s) eine Gabe. Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Es ist mein Wille, daß meine Zuwendung für ewige Zeiten dargereicht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig geboten wurde. Ich schenke in pago spirensi (im Speyergau), und zwar in der Lustater marca (Gemarkung Lustadt; N., C).-; sw. Speyer) einen Knecht namens Wolfwald, eine Hube und alles, was dazugehört, nämlich Hofreiten, Wiesen, Wälder, Gewässer, Wohnhäuser, Wirtschaftsbauten, Bauernhöfe, im besonderen eine und eine halbe Wiese, einen und einen halben Weinberg, ferner in der Hohunstater marca (Gemarkung Hochstadt; N.-, 0.-; no. Landau/P. sw. Mannheim) eine Wiese, endlich in Lustadt meinen Waldanteil und sieben Morgen Land in der gleichen Gemarkung. Vertragsfertigung, Geschehen in monasterio \•a.mls\^(ctmensi == im Lorscher Kloster). Zeit wie oben.


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