Urkunde 208 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 208 (7. April 801 — Reg. 2728) Schenkung von Lütburg, der Gottgeweihten, im gleichen Dorfe, im 33. Jahre Karls des Großen, unseres Herrn, unter Abt Richbod Im Namen Gottes lasse ich, die gottgeweihte Lütburg, zu meinem Seelenheile dem heiligen Märtyrer Nazarius eine Gabe zukommen. Ich schenke mein Gut in Erifelt (Erfelden/R. w. Darmstadt) in pago rinensi (im Oberrheingau), nämlich acht Joch Ackerland und in vier Parzellen zerstreutes Wiesland. Mit gegenwärtigem Tage übergebe und übertrage ich dies aus meinem gesetzlichen Besitz in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. Nazarius in der Weise, daß es von diesem Tage an und späterhin jener heiligen Stätte als Ertragsmehrung diene. Daraufhin erfolgte Handgelöbnis. Geschehen im Kloster Lauresham (Lorsch) am 7. April (801). Handzeichen der Lütburg, welche diese Schenkung machte. Handzeichen der (Zeugen) Eburin, Altwin, Hawin, Reginhelm, Batucho) Colobooz, Rechio, Gericho, Ortwin und Hawin, Irlicho, Benno. Ich, Reginbert, darum gebeten, habe die Niederschrift besorgt.


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