URKUNDE 205 (30. Juni 779 — Reg. 1539) Schenkung des Rutfrid und der Ruotbirn in Erfelden, im II. Regierungsjahre Karls des Großen, unseres Herrschers, unter Abt Helmerich In Christi Namen machen wir, Rutfrid und meine Frau Ruotbirn, gemeinsam eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, der in dem in pago rinensi (im Oberrheingau) gelegenen Kloster La.ui(esham = Lorsch) ruht. Wir schenken im Dorf Erifeldun (Erfelden am Altrhein w. Darmstadt) alles das, was wir dort besitzen, nämlich Hofreiten, Äcker, Felder, Wiesen, Weiden, Wege, Wälder, Wohnhäuser, Wirtschaftsbauten, stehende und fließende Gewässer, alles in unversehrter Gesamtheit und in allen seinen Teilen. Ich übergebe und übertrage unter dem heutigen Tage — und so weiter — bis: ... so bezahle er, von der königlichen Kammer erzwungen, vier Goldschilling und zwei Pfund Silber — und so weiter — bis: Geschehen im Kloster 'La.w(esham = Lorsch), am 30. Juni (779). Handzeichen von Rutfrid und seiner Gattin Ruotbirn, welche diese Schenkung machten.
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