Urkunde 2034 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2034 (25. Juni 873 — Reg. 3489) Schenkung der Otgart in demselben Weiler unter König Ludwig und Abt Teotrodi Ich, Otgart, will im Namen Gottes und zum Heile meiner Seele ein gutes Werk verrichten. Es sei gewidmet dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Teotroch als Abt vorsteht. Ich schenke in pago spirensi (im Speyergau), in Arilatestath (Ellerstadt ö. Bad Dürkheim/W.) eine Hofstätte und an Ackerland 4^ Hüben, ferner zwischen Alaritesthat (Ellerstadt) und Richlnesheim (Ruchheim ö. Bad Dürkheim) Wiesland mit einem Ertrage von zwei Fuder Heu, die Hälfte der Kirche und acht Leibeigene. Urkund dessen nachfolgende Fertigung. Geschehen in monasterio \s.w(ishamensi = im Lorscher Kloster) am 25. Juni im 33. Jahr (873) des Königs Ludwig (des Deutschen).


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