Urkunde 2026 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2026 (26. Mai 779? — Reg. 1870) Schenkung des Ulfrit in der Monzinger Gemarkung unter Karl dem Ruhmreichen und Abt Helmerich In Christi Namen, am 26. Mai im 10. Jahr (778; richtig vielleicht: II. Jahr == 779) des Königs Karl, mache ich, Ulfrit, eine Vergabung. Sie sei ausgerichtet an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Helmerich (Regierungsantritt erst nach dem 18. Dezember 778) als Abt vorsteht. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten dargereicht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig geboten wurde. Ich schenke in pago Nachgowe (im Nahegau), in der Munzaher marca (Gemarkung Monzingen ö. Kirn/Nahe) vier Joch Ackerland und einen Weinberg. Im Namen Gottes mögen diese Güter ewiges Eigentum bleiben. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen in monasterio ].a.urish(amensi == im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. SPEYERGAU (Urkunden Nrn. 2027—2171)


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