Urkunde 195 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 195 (21. April 768 — Reg. 273) Schenkung des Wening in. Gelnsheim, gemacht im 16. Regierungsjahre des Königs Pippin, unter Abt Gundeland In Christi Namen schenke ich, Waning, auf göttliche Eingebung hin, zu meiner Seele Heil und um der ewigen Wiedervergeltung willen dem heiligen Nazarius, dessen Leib im Kloster La.ui(esham •= Lorsch) ruht — und so weiter — bis: mein Eigentum im pago rinensi (im Oberrheingau), in Gemminesheim (Gemsheim nö. Oppenheim/R.). Meine Gabe besteht in einer Wiese, von der sechs Fuder Heu eingebracht werden können. Sie stößt einerseits an das Gut des Phuman, andererseits an jenes meines Bruders Chroding, auf der dritten Seite, der Vorderseite, liegt das Grundstück des Hl. Nazarius. Die Obergabe erfolgt in unverminderter Gesamtheit am gegenwärtigen Tage ...bis:... so bezahle er nach Vorladung vor die königliche Kammer ein halbes Pfund Gold und ein Rohpfund Silber — und das übrige (wieder gleich) — bis: Geschehen im Kloster La.ui(esham = Lorsch) am 21. April (768). Handzeichen des Waning, der diese Schenkung machte. Ich, Sarnuel, war der Schreiber. * Wegelenzo, Lehensträger von Heppenheim = Vater von Graf Wann; dieser, vermählt mit Fri-derun = Vater des Grafen Widegowo, des Klerikers Gero und der Reginburg. 25


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de