URKUNDE 1935 (15. März 772? — Reg. 1729) Schenkung des Aasbrad im gleichen Weiler unter König Karl und Abt Gundeland im Namen Gottes nehme ich, Aasbrath, eine Schenkung vor. Sie sei dem heiligen Märtyrer Nazarius gewährt, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Gundeland (76!—778) als Abt vorsteht. Ich schenke einen Weinberg in pago wormM(iensi == im Wormsgau), in der Soweinheimer marca (Gemarkung Saulheim; N.-, 0.-; sw. Mainz) zum Seelenheil meines Vaters Reginbert; einen anderen Weinberg in derselben Gemarkung übergebe ich zum Heil meiner eigenen Seele. Beide Weinberge mögen ewiges Besitztum (des Beschenkten) sein. Urkund dessen nachfolgende Fertigung. Geschehen in monasterio ].a.ur(ishamensi == im Lorscher Kloster) am 15. März im 14. Jahr (782; richtig vielleicht: 4. Jahr == 722^ des Königs Karl.
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