URKUNDE 1922 (18. Juli 855 — Reg. 3384) Tausch des Adelhard im gleichen Weiler unter König Ludwig und Bischof und Abt Samuel In Christi Namen ist auf beiderseitigen Wunsch und Willen zwischen dem ehrwürdigen Samuel, Bischof und Abt des St. Nazarius-Klosters, (und Adelhard) abgesprochen worden, daß sie einige ihrer Güter, wie sie für beide jeweils günstiger liegen, unter sich austauschen wollten. Es gab demzufolge Graf Adelhard (Laienabt von Stablo, Echternach und St. Vaast), Verweser des St. Maximin-Klosters (in Trier) dem vorgenannten Bischof und Abt in pago 'worma.t(iensi == im Wormsgau), in der Hagenheimer marca (Gemarkung Hahnheim/Selz w. Oppenheim/R.) alles, was dort dem Hl. Maximin gehört hatte. Dagegen gab der erwähnte Bischof dem genannten Herrn in Gozolfesheim (Gösselsheim, abgegangene Ortschaft bei Eckelsheim nw. Alzey) eine Hofreite, 48 Morgen Land und Wiesen mit einem Ertrage von vier Fuder Heu, ferner in Welthistein (Wöllstein so. Bad Kreuznach/Nahe) eine Hofreite, 21 Morgen Land, vier Weinberge und außerdem noch l U Morgen, endlich in Folchesheim (Volxheim so. Bad Kreuznach/Nahe) eine Hofreite, 16 Morgen Land und alles Zubehör. Die Vereinbarung ist damit rechtswilksam geworden. Geschehen in monasterio \a.utish(amensi = im Lorscher Kloster) am 18. Juli im 15. Jahr (855) des Königs Ludowig (des Deutschen). 343
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