Urkunde 1867 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1867 (23. Juni 819 — Reg. 3150) Schenkung der Lügard im demselben Weiler unter König Ludwig und Abt Adalung In Christi Namen, am 23. Juni im 6. Jähr (819) des Königs (Kaisers) Ludowig. Ich, Lügart, bringe dem Hl. ~N(azariits), dessen Leib in dem unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Adalung stehenden Lorscher Kloster ruht, eine Opfergabe dar. Ich schenke ihm in pago worm(atiensi ^ im Wormsgau), in der Dalaheimer marca (Gemarkung Dalheim sw. Oppenheim/R.) eine Hofreite und einen Weinberg sowie ein Haus, die sich beide in der Hofreite selber befinden, ferner ein Hofgut und 16 Joch Ackerland. Ferner übertrage ich zwei Weinberge, die in einem anderen Ortsteil, aber in der gleichen Gemarkung gelegen sind und zu der erwähnten Hof reite gehören. Außerdem gebe ich noch vier Wiesen und überhaupt alles, was ich dort besessen habe) und endlich einen Weinberg in Oppenheim (am Rhein). Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen in monasterio \a.w(ishamensi ::=: im Lorscher Kloster). Zeit wie oben.


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