Urkunde 183 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 183 (18. Februar 791 — Reg. 2290) Schenkung des Ruodolf in Groß-Rohrheim im 23. Regierungsjahre unseres Herrn Karl, des großen und ruhmreichsten Kaisers( richtig: Königs), unter Abt Richbod Ich, Rudolf, schenke im Namen Gottes dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Kloster Lauresham (Lorsch) in pago rinensi (im Oberrheingau) ruht — und das übrige wie oben — bis: meinen Besitz, nämlich eine Hofreite in Rohrheim (Groß-Rohrheim nw. Lorsch), die auf der einen Seite vom Grundbesitz des Hl. Nazarius, auf der anderen Seite von dem des Erlolf und auf der dritten Seite von dem des Racholf begrenzt wird. Meine Übergabe und Übertragung erfolgt am gegenwärtigen Tage, damit sie künftig jener Stätte Nutzen und Vermögensmehrung bringe. Sie stützt sich auf vertragliche Übereinkunft. Geschehen im Kloster Lorsch am 18. Februar (791). Handzeichen des Rudolf, der diese Schenkung gemacht hat. Handzeichen von Reginold, Engelmar und Bubo, Herimund. Ich, Ruodolf, habe (den Text der Urkunde) aufgesetzt und auf Wunsch niedergeschrieben. 20


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