Urkunde 179 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 179 (18. Juli 806 — Reg. 2945) Schenkung des Nandolf und seiner Ehefrau Geila, welche im 38. Regierungsjahre unseres Herrn, des ruhmreichsten Kaisers Karl in Stein erfolgte (Vgl. Urk. Nr. 3792) Wir, Nandolf und meine Gattin Geila, schenken gemeinsam im Namen Gottes, zu unserem Seelenheile und im Hinblick auf die ewige Wiedervergeltung dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht — und so weiter — bis: unser Eigentum, nämlich all meinen beziehungsweise unseren Besitz im Dorfe Zullesthein (Wüstung Steinerwald, siehe oben!). Nichts soll ausgenommen sein, was etwa nicht hingegeben würde. Geschenkt werden außerdem 23 Leibeigene. Deren Namen sind: Raddolf, Adelher, Meginrat, Walther, Ruotmar, Ruotlouhc, Lantmar, Ruotbirn, Guntheith, Witchrat, Adelswint, Ruotwic, Wacher, Hugiswint, Ratbreth, Hiltdibalt, Heriswint, Lütger Waltman, Liobswint, und Welafrith, Stillirat, Otger. Wir schenken diese zusammen mit ihrem Vieh, alles ungeschmälert, vom gegenwärtigen Tage an — und so weiter — bis: urkundlidie Fertigung. Geschehen im Kloster Lorsch am 18. Juli (806). Handzeichen von Nandolf und seiner Gattin, welche diese Schenkung machten. Handzeichen der (Zeugen) Erpolt, Walaman, Hiltolf, Waltger, Ekkihart, Beringer, Friderich, Giselbreth, Reginolf Erlebath, Heimrich, und Elbrich, Brun, Giselher. Herrich, Nending, (Vermerk:) Die Schenkung des Augsburger Bischofs Adelbero in Gernesheim (Gerns-heimIR. n. Lorsch) ist weiter oben (Urk. Nr. 53) in Abschrift wiedergegeben.


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