URKUNDE 175 (17. Juni 792 — Reg. 2380) Schenkung des Meginher und seiner Gemahlin Eugenia in Bürstadt im 24. Regierungsjahre unseres Herrn, des Königs Karl, unter Abt Ricfabod Vgl. Urk. Nr. 3781) Wir, Meginher und Eugenia, meine Ehefrau, schenken in Gottes Namen dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius) dessen Leib im Kloster Lauresham (Lorsch) in pago rinensi (im Oberrheingau) ruht — und so weiter — bis: meine Güter in Birstat Bürstadt w. Lorsch), nämlich einen Morgen Land und ein Wiesengrundstück mit einem Ertrag von einem Fuder Heu. Vom heutigen Tage an übergeben und übertragen wir diese Liegenschaften als ewiges Besitztum. Von diesem Tage an und für später gereiche dies alles jener heiligen Stätte zum Vorteil und zur Mehrung ihrer Einkünfte. Die Schenkung ist rechtskräftig geworden. Geschehen im Kloster Lorsch am 17. Juni (792). Handzeichen des Meginher und der Eugenia, seiner Gattin, welche diese Schenkung machten. Ich, Reginbert, habe dies geschrieben. 15
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