Urkunde 172 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 172 (17. Mai 791 — Reg. 2319) Schenkung des Priesters Willihar in Bürstadt im 23. Regierungsjahre des Herrschers Karl, unter Abt Richbod (Vgl. Urk. Nr. 3782) In Christi Namen schenke ich, der Priester Willahar, dem heiligen Märtyrer Nazarius — und das übrige — bis: nämlich mein Eigentum in Birstat (Bürstadt w. Lorsch) in pago rinensi (im Oberrheingau), und zwar zwei Hörige namens Wicchram und Elihilt mit zwei Kindern und allen ihren erarbeiteten Vorräten. In ähnlicher Weise vergäbe ich auch ganz und ungeteilt vom heutigen Tage an und für immer eine Hofreite im Dorf Bochingin (Böchingen nw. Landaulpfalz sw. Mannheim) in pago spirensi (im Speyer-gau) an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius — und so weiter — bis: Geschehen im Kloster Lauresham (Lorsch) am 17. Mai (791). Namenszeichen des Priesters Willihar, der diese Schenkung machte. Handzeichen der (Zeugen) Hertdrich und Bernhart. Ich, Ruodolf, habe auf Verlangen diese Schenkungsurkunde geschrieben.


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