URKUNDE 170 (11. August 778 — Reg. 1449) Schenkung des Frumold in Bürstadt im 10. Regierungsjahre des Königs Karl, unseres Herrn, unter Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3787) In Christi Namen vergäbe ich, Fruomold, aus göttlichem Antrieb und um der ewigen Vergeltung willen, durch diese Schenkungsurkunde an den Heiligen Gottes Nazarius — und so weiter — bis: Ich schenke mein Eigentum in Birstat (Bürstadt w. Lorsch) in pago rinensi (im Oberrheingau), nämlich meinen Anteil an Ackerland und alles übrige, das ich bekanntermaßen dort besitze, bis an die Wisscoz (Weschnitz). Vom heutigen Tage an schenke, übergebe und übertrage ich das alles aus meinem Besitz- in das Herrenrecht des Hl. Nazarius — und das übrige wie oben — bis: so entrichte er zur Strafe an jene heilige Stätte beziehungsweise an deren Vorsteher den doppelten Wertbetrag, an dem auch die königliche Kammer teilhaben soll, nämlich zwei Unzen Gold und vier Pfund Silber — und so weiter — bis: Geschehen im Kloster Lauresham (Lorsch) am II. August (778). Handzeichen des Frumold, der diese Schenkung machte und deren Niederschrift erbat. Handzeichen des Grimold, seines Bruders, seines zustimmenden und mitübergebenden Zeugen. Handzeichen von Ripwin, Heirirat und Giselhelm, Willo. Ich, Grimhar, habe diese Sdienkung auf Bitten niedergesdirieben.
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