Urkunde 166 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 166 (14. Juli (1181) — Reg. 3655) (Verleihung des Hirtenringes) Bischof Alexander, Knecht der Knechte Gottes, entbietet dem geliebten Sohne Sige-hard, dem Lorscher Abt, Gruß und apostolischen Segen. Es geziemt uns, die Bitten derjenigen, welche in der Kirche Gottes infolge ihrer Verdienste einen höheren Rang innehaben und sich als besonders ergeben gegen die römische Kirche bewährt haben, desto eher zu erhöhen. Das ist auch der Grund, weshalb wir, bewogen durch die Fürbitte unseres ehrwürdigen Bruders Konrad, des Erzbischofs von Salzburg, des Gesandten des apostolischen Stuhles, deines Blutsverwandten, infolge der Mildtätigkeit des apostolischen Stuhles geruhten, dir und deinen Nachfolgern das Tragen des Hirtenringes zu bewilligen. Gegeben zu Viterbo am 14. Juli (1181). (EPILOG) Herrlich bedacht mit Besitztum und Ehre, Erfolg und mit Adel Haben die Heinriche und die Ottonen, doch erst die Ludwige Sie, die von Karl ist gefördert, durch ihn auch zur Blüte gediehen, Sie, die erlauchtester Herkunft und wahrlich stets würdig zu heißen: Köriigsabtei, unsrer Könige Pfalz, ja ein Thronsitz der Kaiser, Unmittelbare und freieste Tochter des römischen Stuhles.


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de