URKUNDE 1450 (4. Juni 793 — Reg. 2441) Schenkung des Bruno im gleichen Weiler unter König Karl und Abt Richbod In Christi Namen, am 4. Juni im 25. Jahr (793) des Königs Karl. Ich, Brun, spende ein Almosen zum Seelenheil des Rachulf, nämlich das, was er selbst mir übergeben hat. Ich wende es dem Hl. Nazarius zu, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dessen Vorsteher der ehrwürdige Abt Richbodo ist. Ich übergebe alles, was er selbst in pago wor(matiensi == im Wormsgau), im Dorf, welches Hamme (Hainm/R. nö. Worms) genannt wird, besessen hat, nämlich Hofreiten, Äcker, Felder, Wiesen, Wege, Wohnhäuser, Wirtschaftsbauten, Gewässer und die Leibeigenen mit folgenden Namen: Adalwin, seine Frau Gerbirc, Freigunt und ihre Söhne, Ongis und Reginfrid und dessen Frau Hartfrid. In ähnlicher Weise übergebe ich auch alles, was er in der gleichen örtlichkeit (gemeint wohl: im gleichen Gau), in Aichlnu^ == Eich n. Worms) besessen hat, und zwar Äcker, Felder, Wege, Wohnhäuser, landwirtschaftliche Bauwerke, Gewässer und die Leibeigenen Eberhart, seine Mutter Adel-hilt und seine Nachkommenschaft. Ferner schenke ich alles, was er in Aisheim (s. Oppenheim/R.) gehabt hatte und außerdem noch Ackerland in Bermod.esh(eim == Bermersheim nw. Worms) und eine Hube mit ihrem gesamten Zubehör in Rorheim (Groß-Rohrheim und Klein-Rohrheim nw. Lorsch). Vom gegenwärtigen Tag an gebe ich dies alles als ewiges Eigentum hin, gestützt auf diese vertragliche Obereinkunft. Geschehen in monasterio \a.utish(amensi = im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.
Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de