URKUNDE 1413 (15. Mai 774 — Reg. 1005) Schenkung des Gerhard in demselben Weiler unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 15. Mai im 6. Jahr (774) des Königs Karl. Ich Gerhard, beabsichtige eine Zuwendung an den Hl. Nazarius, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, in dem der ehrwürdige Gundeland als Abt waltet. Ich schenke alles, was ich in pago worm (atiensi -==. im Wormsgau), in der Gemarkung Fletersheim (Flörsheim; N.-, 0.-; so. AlzeylSelz) besitze, nämlich Hofreiten, Wiesen und Weinberge, ferner in der Aresheimer marca (Gemarkung Harxheim s. Mainz) und in Mawenheim (Marnheim so. KirchheimbolandenlP. w. Worms) alles, was ich an Wiesland und Waldung dort besitze, in Autersheim (Ottersheim ö. Landau/P. sw. Mannheim) Wiesen, endlich in Niwerheim (Niefernheim w. Worms) einen halben Weinberg und sechs Leibeigene, nämlich Eriwin, seine Frau Franco, Eutilina, Gishiulf und Autorn, Tanquin. Gestützt auf diese vertragliche Obereinkunft soll dies alles ewiges Eigentum (des Hl. Na-zarius) bleiben. Geschehen in monasterio ].a.wisli(amensi == im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.
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