Urkunde 1411 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1411 (5. November 768 — Reg. 369) Schenkung des Gerolf im nämlichen Weiler unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 5. November im l. Jahr (768) des Königs Karl. Wir, Gerolf und Imino, mein Bruder, entbieten dem Hl. Nazarius eine milde Gabe zum Seelenheil unserer Mutter und unserer Schwester Seghelind. Der Leib des Heiligen ruht in dem in pago renensi (im Oberrheingau) gelegenen Lorscher Kloster, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Wir schenken eine Hofreite, zehn Joch Ackerland und ein zur Anlage eines Weinberges geeignetes Stück Land in pago wormat(;'eM^ == im Wormsgau), in der Fletersheimer marca (Gemarkung Flörsheim; N.-, 0.-; so. AlzeylSelz). Gestützt auf diese vertragliche Übereinkunft sollen diese Güter auf immerdar des Beschenkten Eigentum bleiben. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de