Urkunde 1400 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1400 (13. Dezember 779 — Reg. 1557) Schenkung des Ratolf im nämlichen Weiler unter König Karl und Abt Helmerich Im Namen Gottes will ich, Ratolf, am 13. Dezember im 12. Jahr (779) des Königs Karl, eine Zuwendung an den Hl. Nazarius machen. Sein Leib ruht im Lorscher Kloster, dessen Vorsteher der ehrwürdige Abt Helmerich ist. Ich schenke als ewiges Besitztum eine Hofreite in pago worm(atiensi == im Wormsgau), in der Dulgensheimer marca (Gemarkung Dolgesheim sw. Oppenheim/R.), ferner eine Hube und ihr gesamtes Zubehör, nämlich Hofreiten, Felder, Wiesen, Wälder, Weingärten und Gewässer, außerdem noch in der Gemminesheimer marca (Gemarkung GimbsheimIR. s. Oppenheim) vier Wiesen. Darauf erfolgte feierliches Handgelöbnis. Geschehen in monasterio la.ur(ishamensi == im Lorscher Kloster). Zeit wie oben.


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