Urkunde 1377 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1377 (15. Juli 766 — Reg. 74) Schenkung des Nother in demselben Weiler unter König Pipin und Abt Gundeland in Christi Namen, am 15. Juli im 14. Jahr (766) des Königs Pippin wende ich, Nother, dem Hl. Nazarius eine Gabe zu. Der Leib des Fleiligen ruht in dem in pago renensi (im Oberrheingau) gelegenen Lorscher Kloster, in dem der ehrwürdige Gundeland als Abt waltet. Ich schenke in pago 'wotma.t(iensi ~=^ im Wormsgau), und zwar in der Merstater marca (Gemarkung Mörstadt nw. Worms) eine Hofreite und alles das, was ich dort besitze, nämlich weitere Hofreiten, Felder, Wiesen, Wege, Wälder, Weinberge, Wohnhäuser und Wirtschaftsbauten. Alles übergebe ich zu immerwährendem Besitz. Darauf erfolgte feierliches Handgelöbnis. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.


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