Urkunde 1361 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1361 (15. Mai 827 — Reg. 3223) Schenkung des Geroch in der Dienheimer Gemarkung unter Kaiser Ludwig und Abt Adalung Ich, Geroch, mache im Namen Gottes eine Schenkung an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Adalung als Abt vorsteht. Ich schenke zwei Hüben und vier Weinberge i.n pago -worm(atiensi =- im Worms-gau), und zwar in Mumenheim (Mommenheim w. Oppenheim/R.), ferner in Dinenheim (Dienheim s. Oppenheim) eine Hofreite und alles, was ich dort und in Uminesheim (Eimsheim sw. Oppenheim) bisher sin Weinbergen besessen habe, außerdem in Lobodungowe (im Ladengau), in Leimheim (Leimen s. Heidelberg) zwei Hüben und alles das, was zu ihnen gehört, nämlich Hofreiten, Äcker, Felder, Weiden, Wälder und zwei Leibeigene. In ähnlicher Weise schenke ich in Spir^cgowe (im Speyergau), im Dorf Assenheim (so. Bad Dürkheim/W.) zwei Hüben und deren Zubehör an Äckern, Weinbergen, Wiesen und Wäldern. Unter dem heutigen Tag übergeben wir (übergebe ich) dies alles gemäß nachfolgender Fertigung als ewiges Eigentum. Geschehen in monasterio lau-nsh(amensi = im Lorscher Kloster) am 15. Mai im 14. Jahr (827) des Kaisers Ludwig (des Frommen). 207


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de