Urkunde 1342 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1342 (3. Dezember 772 — Reg. 845) Schenkung der Adaltrud im gleichen Weiler unter König Karl und Abt Gundeland Ich, die Nonne Adaltrud, errichte im Namen Gottes eine wohltätige Stiftung für den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der verehrungswürdige Gundeland als Abt vorsteht. Es Ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten dargereicht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig geboten wurde. Ich schenke in pago 'wot•raa.t(iensi == im Wormsgau), in der Gemarkung Batenheim (Bodenheim so. Mainz) alles das, was ich dort und in der Stadt Moguntia (Mainz) innerhalb der Stadtmauern an Weingütern bisher besessen habe, ausgenommen einen im Hofgut selbst gelegenen Weinberg.. In ähnlicher Weise schenke ich meine Leibeigenen, nämlich Willehild Aderhild, mit ihren Söhnen und Töchtern, Hirminhild, Herpho, Wibhild Crodico, und Birnico, Chrodulf. (Unklar, ob nach „Töchtern" Beistrich oder Doppelpunkt zu setzen ist.) Ich schenke, übergebe und übertrage dies alles unter dem heutigen Tag im Namen Gottes auf ewig zu eigen. Vertraglich abgeschlossen. Geschehen in monasterio la.urisii(amensi •==. im Lorscher Kloster) am 3. Dezember im 5. Jahr (772) des Königs Karl.


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