URKUNDE 1312 (12. April 779 — Reg. 1528) Schenkung von Helitghis und Bilidrud in demselben Weiler unter König Karl und Abt Helmerich In Christi Namen, am 12. April im II. Jahr (77.9) des Königs Karl. Wir, Helitghis und meine Gemahlin Bilitrud, beabsichtigen eine Zuwendung an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Helmerich als Abt vorsteht. Die Gabe soll, wie wir wünschen, immerdar erhalten bleiben, und wir stellen fest, daß ausschließlich unser freier Wille dafür maßgebend war. Wir schenken in pago worm-(atiensi == im Wormsgau), in der Gemarkung Susenheim (Sausenheim s. Grünstadt/W.) und in Gernisheim (Gernsheim, Wüstung so. Grünstadt) alles, was wir dort besitzen, nämlich 193 Hofreiten, Felder, Wiesen, Weiden, Wege, Wälder, Gewässer, Rebenpflanzungen, Wohnhäuser, Wil-tschaftsbauten, Bauland und Ödland. Alles dieses schenken, übergeben und übertragen wir mit Rechtswirkung vom heutigen Tag und im Namen Gottes auf ewig zu eigen. Damit ist der Vertragsabschluß in Kraft getreten. Geschehen in monasterio lauris-b(amensi =: im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.
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