Urkunde 1311 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1311 (28. Mai 778 — Reg. 1405) Schenkung der Herladrud in der Sausenheimer Gemarkung unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Gundeland Ich, Herlatrud, mache im Namen Gottes eine fromme Stiftung zugunsten des heiligen Märtyrers Nazarius, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Ich bestimme, daß meine Spende für alle Ewigkeit gültig bleiben soll und bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem ich sie gegeben habe. Ich schenke in pago vrorm(atiensi = im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Susenheim (Sausenheim s. Grünstadt) einen Morgen Land. Im Namen Gottes soll er ewiges Eigengut bleiben. Vertraglich abgeschlossen. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) am 28. Mai im 10. Jahr (778) des Kaisers (richtig: Königs) Karl.


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