Urkunde 1309 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1309 (15. März in der Zeit zwischen 784 und 804 — Reg. 2848) Schenkung von Hunold und Irmindrud in demselben Weiler unter Kaiser Karl und Abt Ridibod Wir, Hunold und irmindruth, entrichten im Namen Gottes eine fromme Spende an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) gelegenen Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Richbodo (784—804) als Abt vorsteht. Wir wünschen unserer Vergabung ewigen Bestand und erklären, daß sie auf einem vollkommen freien Willensentscheid unsererseits beruht. Wir schenken in pago wormat-(iensi == im Wormsgau), in der Gemarkung Susenheim (Sausenheim s. Grünstadt/W.) alles, was wir dort besitzen, seien es nun Hofreiten, Felder, Wiesen, Weiden, Wälder oder Weinberge. Das gleiche gilt für unsere Güter in Dinenheim (Dienheim/R, s. Oppenheim) mit Ausnahme einer Hofreite. Geschehen in monasterio \.a.ui(ishamensi = im Lorscher Kloster) am 15. März im 13. Jahr (781?) des Königs Karl.


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