Urkunde 1308 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1308 (15. März 801? — Reg. 2847) Schenkung des Heio im nämlichen Dorf unter Kaiser Karl und Abt Ridibod Ich, Heio, will im Namen Gottes ein gutes Werk verrichten. Es sei geweiht dem heiligen Märtyrer Nazarius) dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Rich-bodo (784—804) als Abt vorsteht. Nach meinem Willen soll die Schenkung für alle Zeiten in Kraft bleiben, und ich versichere, daß sie vollkommen freiwillig gereicht wird. ich übergebe in pago •wol•ma.t(iensi == im Wormsgau), in der Gemarkung Susenheim (Sausenheim s. Grünstadt/W.) alles das, was meine Mutter dort besessen hat, ausgenommen eine Hofreite. Unter dem gegenwärtigen Tag schenke, übergebe und übertrage ich dies alles im Namen Gottes auf ewig zu eigen. Geschlossen und gefertigt. Geschehen in monasterio ].a.uri&h(amensi = im Lorscher Kloster) am 15. März im 13. Jahr (781; vielleicht richtig: im 33. ]. = 801) des ruhmreichen Kaisers (seit 25. Dez. 800) Karl.


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