Urkunde 1307 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1307 (12. Juni 850 — Reg. 3350) Schenkung der Hildrud im gleichen Weiler unter Kaiser Ludwig und Abt Samuel ich, Hiltrud, spende im Namen Gottes und zu meinem Seelenheil ein Almosen. Es sei gereicht dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, das unter der Leitung des ehrwürdigen Samuel, des Bischofs und Abtes steht. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten dargeboten sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig erfolgt. Ich schenke in pago woima.t(iensi == im Wormsgau), nämlich in der Gemarkung Susenheim (Sausenheim s. Grünstadt/W.) einen Weinberg, in Gottes Namen soll er ewiges Eigentum bleiben. Die Schenkung ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen in monasterio la.utisii(amensi = im Lorscher Kloster) am 12. Juni im 10. Jahr (850) des Kaisers Ludowig.


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