Urkunde 1299 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1299 (2. Februar 780 — Reg. 1561) Schenkung des Gunbert in der Wachenheimer Gemarkung unter König Karl und Abt Helmeridi In Christi Namen, am 2. Februar im 12. Jahr (780) des Königs Karl. Wir, Gunbert und Rachbert, entbieten eine milde Gabe dem heiligen Märtyrer Nazarius) dessen Leib im Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, dem der verehrungswürdige Helmerich als Abt vorsteht. Die Zuwendung soll, wie wir wünschen, für immerdar erhalten bleiben, und wir stellen fest, daß ausschließlich unser freier Wille für dieselbe entscheidend war. Wir schenken in pago worm(atiensi = im Wormsgau), in der Wacchenheimer marca (in der Gemarkung Wachenheim w. Worms) zum Seelenheil des Wiehert das, was er selbst mir, Rachbert, mit der Weisung übergeben hat) es dem Hl. Nazarius zukommen zu lassen. Es handelt sich um alle Güter, welche er (Wiehert) selbst in der bereits genannten Gemarkung besessen hat, nämlich Acker, Felder, Wiesen, Weiden, Wege, Hofreiten, Weingärten und Wasserläufe. In ähnlicher Weise schenke ich, Gunbert, alles das, was mir mein Vater Rihbert nach seinem Hinscheiden als Erbschaft hinterlassen hat, seien es nun Acker, Felder, Wiesen, Weiden, Wege, Hofreiten oder Weinberge. Wir beide schenken, übergeben und übertragen dies alles gemäß nachfolgender Fertigung unter dem heutigen Tag und im Namen Gottes auf ewig zu eigen. Geschehen in monasterio laurissamensl (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.


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