Urkunde 1292 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1292 (2. Juni 804 — Reg. 2806) Schenkung der Caecilia in der Köngernheimer Gemarkung unter dem glorreithen Karl und Abt Ridibod In Christi Namen, am 2, Juni am 36. Jahr (804) des ruhmreichen Kaisers Karl will ich, Caecilia, ein Almosen spenden. Es diene dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, das unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Richbodo steht. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten dargebracht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig geboten wurde. Ich schenke in pago woima.t(iensi == im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Cuningeroheim (Köngernheim/Selz w. Oppenheim/R.) drei Joch Ackerland. Im Namen Gottes sollen sie ewiges Eigengut bleiben. Vertragsfertigung. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. 186


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