URKUNDE 1290 (3. September 795 — Reg. 2528) Schenkung von Fridebert und Eburacar in der Saulheimer Gemarkung unter König Karl und Abt Ridibod Wir, Fridebrecht und Eburacar, wollen im Namen Gottes ein gutes Werk verrichten. Es sei geweiht dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Wir schenken in pago worma.t(iensi =: im Wormsgau), in der Gemarkung Juwilenheim (Suwilenheim == Saulheim; Nieder-, Ober-S.; sw. Mainz/R.) zehn Joch Ackerland. Ich schenke, übergebe und übertrage sie mit sofortiger Wirkung im Namen Gottes als Immerwährendes Besitztum. Von diesem Tag an mögen sie die wirtschaftliche Lage jener Stätte verbessern. Die Schenkung ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) am 3. September im 27. Jahr (795) des Königs Karl.
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