URKUNDE 1266 (15. April 782 — Rüg. 1749) Schenkung des Gerhard im nämlichen Weiler unter Karl dem Großen und Abt Helmerich Ich, Gerhard, entbiete im Namen Gottes und zum Heile meiner Seele dem heiligen Märtyrer Nazarius eine milde Gabe. Sein Leib ruht im Kloster Lauressam (Lorsch), und meine Zuwendung gilt daher auch jenen Gottesknechten, welche daselbst unter dem ehrwürdigen Abt Helmerich dienen. Nach meinem Willen soll die Schenkung für alle Zeiten in Kraft bleiben, und ich versichere, daß sie vollkommen freiwillig gereicht wurde. Ich schenke in pago -wormdttiensi == im Wormsgau), in Folchesheim (Volxheim so. Bad Kreuznach/Nahe) 15 Morgen Land, eine Hofstätte mit Hube und überhaupt alles, was ich bisher dort besessen habe, nämlich Äcker, Wiesen, Weiden, Wege, Wälder und Weinberge. Vom gegenwärtigen Tag an schenke, übergebe und übertrage ich dies alles im Namen Gottes auf ewig zu eigen. Vertraglich geschlossen. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) am 15. April im 14. Jahr (782) des Königs Karl.
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