URKUNDE 1258 (12. Juni 771 — Reg. 635) Schenkung der Rahtdrud im gleichen Weiler unter Karl dem Großen und Abt Gundeland In Christi Namen, am 12. Juni im 3. Jahr (771) des Königs Karl übereigne ich, Rad-trud, zu meinem Seelenheil ein Geschenk an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lauressam (Lorsch) in pago renensi (im Oberrheingau) ruht. Die Gabe ist demgemäß auch für jene Knechte Gottes bestimmt, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Gundeland dienen. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten dargereicht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig dargeboten wurde. Ich schenke in pago Vfoim(atiensi =-. im Wormsgau), in der Gemarkung Eberolfesheim (Ebertsheim w. Grünstadt) zwei Joch Ackerland. Ich schenke, übergebe und übertrage sie von heute an im Namen Gottes auf ewig zu eigen. Von diesem Tag an mögen sie jener Stätte erhöhten Nutzen bringen. Daraufhin erfolgte feierliches Handgelöbnis. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. Handzeichen der Radtruth, welche diese Schenkung machte und deren Beurkundung erbat.
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