URKUNDE 1252 (18. Januar 782 — Reg. 1646) Schenkung des Brunicho in der Duncinesheimer Gemarkung unter Karl dem Großen und Abt Helmeridi Ich, Brunicho, will im Namen Gottes ein gutes Werk vollbringen. Ich mache daher eine Zuwendung an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Laurissam (Lorsch) ruht. In gleicher Weise gelte meine Gabe jenen Gottesknechten, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Helmerich Gott dienen. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten dargereicht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig dargeboten wurde. Ich schenke in pago worma.t(iensi == im Wormsgau), in der Gemarkung Duncinesheim (Dintesheim so. Alzey — oder eine Wüstung n. Bodenheim s. Mainz) elf Morgen Land, eine halbe Hofreite und einen Weinberg. Im Namen Gottes möge dies alles ewiges Eigentum bleiben. Von heute an und für alle Zeiten soll es jener Stätte als Vermögenszuwachs dienen. Urkund dessen untenstehende Fertigung. Geschehen in mona-sterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) am 18. Januar im 14. Jahr (782) des Königs Karl. Handzeichen des Brunicho, der diese Schenkung gemacht und deren vertragliche Festlegung gewünscht hat.
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