URKUNDE 1251 (29. Juni 773 — Reg. 922) Schenkung des Giselbert in der Rodenbacfaer Gemarkung unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 29. Juni im 5. Jahr (773) des Königs Karl spende ich, Gisel-brecht, ein Almosen. Ich bestimme es für den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, und damit auch für jene geheiligte Mönchsvereinigung, welche daselbst unter dem ehrwürdigen Gundeland Gott dient. Die Zuwendung soll, wie ich wünsche, immerdar erhalten bleiben, und ich stelle fest, daß für dieselbe ausschließlich mein freier Wille maßgebend war. Ich schenke in pago •w
rma.t(iensi = im Wormsgau), in der Rodenbacher marca (in der Gemarkung Rodenbach w. Grünstadt) drei Joch Ackerland. Von diesem Tag an sollen sie den Lebensunterhalt jenor Stätte verbessern. Vertragsfertigung. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. Handzeichen des Giselbert, der diese Schenkung gemacht und deren schriftliche Festlegung erbeten hat. 172
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