URKUNDE 1247 (28. Mai 770 — Reg. 498) Schenkung der Willihild in der Mühlheimer Gemarkung unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 28. Mai im 2. Jahre des Königs Karl mache ich, Willihilt, zum Heile meiner Seele eine Schenkung. Sie komme dem heiligen Märtyrer Nazarius zugute, dessen Leib im Kloster Lauressam ruht, und daher auch jenen Gottesknechten, welche dort unter dem ehrwürdigen Abt Gundeland dienen. Ich bestimme, daß meine Spende für alle Ewigkeit gültig bleiben soll, und ich bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem ich sie gegeben habe. Ich schenke in pago wormfatiensi == im Wormsgau), in der Gemarkung Mulinheim (Mühlheim n. Gränstadt — oder Mühlheimer Hof bei Osthofen nw. Worms) l 'A Morgen Land. Im Namen Gottes soll es immerwährendes Eigentum bleiben. Von heute an möge es jener Stätte zu wirtschaftlichem Erfolge verhelfen. Der Besitzwechsel ist damit vollzogen. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. Handzeichen der Villihilt) welche diese Schenkung durchführte und deren Beurkundung wünschte.
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