URKUNDE 1244 (1. November 767 — Reg. 248) Schenkung des Rudolf in der Bergener Gemarkung unter König Pipin und Abt Gundeland In Christi Namen, am l. November im 16. Jahre des Königs Pippin errichte ich, Rudolf, eine wohltätige Stiftung zum Heile meiner Seele. Ich übertrage sie an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Kloster Laurissam ruht, und somit auch an jene Knechte Gottes, welche daselbst unter dem ehrwürdigen Abt Gundeland sich dem Gottesdienst widmen. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten dargereicht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwilig geboten wurde. Ich schenke in pago worm-(atiensl '-.^ im Wormsgau), in der Gemarkung Bercheim (Bergen, Wüstung sw. Gau-Algersheim ö. Bingen/R.) einen Knecht und dessen ganze Habe, ferner einen Weinberg. Im Namen Gottes möge alles ewiges Eigentum bleiben. Von diesem Tag an und künftig soll es jener Stätte erhöhten Nutzen bringen. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. Handzeichen des Rudolf, der diese Schenkung gemacht und deren schriftliche Festlegung erbeten hat.
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