URKUNDE 1241 (9. Juni 777 — Reg. 1339) Schenkung des Sigewin in der Gössenheimer Gemarkung unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 9. Juni im 9. RegierungsJahr (777) des Königs Karl, machen wir, Sigewin und Fricho, im Namen Gottes eine fromme Stiftung. Wir wenden sie dem heiligen Märtyrer Nazarius zu, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) errichteten Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, und somit auch jenen Knechten Gottes, welche dort unter dem ehrwürdigen Abt Gundeland Gott dienen. Die Spende soll, wie wir wünschen, für immerdar erhalten bleiben, und wir stellen fest, daß ausschließlich unser freier Wille dafür maßgebend war. Wir schenken in pago "voTma.t(iensi •==. im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Gozenisheim (Gössenheim in Kindenheim n. Griinstadt) zwölf Morgen Land, zwei Anteile an einer Hofreite, einen Weinberg und ein Haus. Diese Güter hat uns Bilfrido mit der Auflage übergeben, sie an den Hl. 'N(azarius) weiterzureichen, damit er sie im Namen Gottes auf ewig besitze. Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.
Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de