URKUNDE 1240 (6. März 790 — Reg. 2164) Schenkung des Fruther im gleichen Weiler unter König Karl und Abt Richbod In Christi Namen, am 6. März im 22. Regierungsjahr (790) des Königs Karl, entbiete ich, Fruther, eine milde Gabe. Sie sei überreicht dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) gelegenen Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, und damit auch jener nach Heiligkeit strebenden Bruderschaft der Mönche, welche daselbst unter dem ehrwürdigen Abt Richbodo dem Gottesdienst obliegt. Ich bestimme, daß meine Spende für alle Ewigkeit gültig bleiben soll und bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem sie gereicht wurde. Gestützt auf diese vertragliche Obereinkunft schenke ich in pago wormatdensi =l im Wormsgau), in der Gemarkung Gozinesheim (Gössenheim in Kindenheim n. Gränstadt) zwei Joch Ackerland als ewiges Eigengut. Geschehen im monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. 168
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